Kosten

Gesetzlich versicherte Patienten: Gesetzliche Krankenkassen dürfen bei Erwachsenen nur noch bei schwersten Kieferfehlstellung, bei denen auch ein umfangreicher kieferchirurgischer Eingriff notwendig ist die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung übernehmen. Auch wenn die Krankenkasse die Kosten übernimmt, tragen Sie zunächst einen Anteil von 20% der Kosten, welche sie nach erfolgreichen Abschluss der Behandlung von der Krankenkasse zurückerstattet bekommen.
Bestimmte Leistungen werden aber von der Krankenkasse nicht berücksichtigt und erstattet. Dazu gehören alle modernen selbstligierenden Bracketsysteme, superelastische Bögen und Lingualtechnik; die Entfernung weicher Beläge bei der Zahnreinigung, die Glattfächenversiegelung, sowie die Kiefergelenksdiagnostik und die Myofunktionelle Therapie. Diese Kosten gehen über die Kassenleistung hinaus und müssen privat bezahlt werden.

Privat versicherte Patienten: Bei privat versicherten Patienten ist die anteilsmäßige Leistungsdeckung vom jeweiligen Versicherungsvertrag abhängig. Bitte lassen Sie sich dazu von Ihrem Versicherungsmakler beraten.

Eine Zahnzusatzversicherung kann unter Umständen eine Behandlung vergünstigen. Ob sich eine derartige Versicherung lohnt, hängt jedoch von der individuellen Situation ab. Bitte besprechen Sie dies mit dem Versicherungsberater Ihres Vertrauens oder nutzen Sie eines der unzähligen Online-Portale zum Vergleich von Kosten und Leistungen.

In der Regel erfolgt die Rechnungsstellung Quartalsweise über die in diesem Zeitraum erfolgten Leistungen. Es gibt auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung, dann werden die monatlich fälligen Beträge per Lastschrift vom Konto eingezogen.

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