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Bei Kassenpatienten liegt mit vollendetem 18. Lebensjahr eine Leistungspflicht der Krankenkasse nicht mehr vor. In diesem Fall muss die Behandlung privat bezahlt werden. Ausnahme sind besonders schwerwiegende Fehlbildungen, die Kombinationsbehandlungen unter Einbeziehung kieferorthopädischer und kieferchirurgischer Maßnahmen erfordern. In diesem Fall wird die Kasse die Kosten der Behandlung übernehmen. Es wird aber wie bei den Kindern nur eine ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßige Behandlung gezahlt. Möchte man so genannte außervertragliche Leistungen in Anspruch nehmen, muss dies aus eigener Tasche finanziert werden.  Dies ist vor allem bei einer Behandlung mit einer festen Spange sinnvoll. Im Einzelnen werden sie von uns angeratenen zusätzlichen Leistungen nach der Behandlungsplanung individuell für jeden Patienten vorgeschlagen und ausführlich besprochen. Daraus ergibt sich dann eine sogenannte individuelle Mehrkostenvereinbarung über außervertragliche Leistungen.

Bei Privat versicherten Patienten, hängt es von dem Versicherungsvertrag ab, ob und wie viel die private Krankenversicherung von den Behandlungskosten übernimmt. Leistungen, die von privaten Versicherungen oder Beihilfen nicht gezahlt werden, sind laut GOZ bzw. GOÄ trotzdem berechnungsfähig. Wir bieten Ihnen, wenn gewünscht, eine zinslose Ratenzahlung an.