Kosten

Die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) kommt für die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung bis zum 18. Lebensjahr auf, falls eine entsprechende, genau festgelegte Indikation vorliegt. Seit dem 1.1.2002 gilt eine Indikationsliste (KIG), die viele, nicht nur ästhetische, Korrekturen ausschließt. Die Kieferorthopädischen Indikations- Gruppen sind in einer Art Tabelle in fünf Behandlungsgrade eingeteilt. Nur bei den Graden 3, 4 und 5 hat der Versicherte einen Anspruch auf Übernahme der Behandlungskosten durch die Krankenkasse. Ist dies nicht der Fall muss die Behandlung privat bezahlt werden.

Gleichzeitig gilt für eine genehmigte und damit von den gesetzlichen Kassen bezahlte Behandlung ein strenges Wirtschaftlichkeitsgebot: die Behandlung muß möglichst kostengünstig durchgeführt werden. Modernste Materialien, ein spezielles Mundhygieneprogramm, jegliche Kiefergelenksdiagnostik sind damit unter anderem von einer Erstattung durch die gesetzlichen Kassen in der Regel ausgeschlossen.

Privat versicherte Patienten: Bei privat versicherten Patienten ist die anteilsmäßige Leistungsdeckung vom jeweiligen Versicherungsprodukt abhängig. Bitte lassen Sie sich dazu von Ihrer Versicherung beraten.

Eine Zahnzusatzversicherung kann unter Umständen eine Behandlung vergünstigen. Ob sich eine derartige Versicherung lohnt, hängt jedoch von der individuellen Situation ab. Bitte besprechen Sie dies mit dem Versicherungsberater Ihres Vertrauens oder nutzen Sie eines der unzähligen Online-Portale zum Vergleich von Kosten und Leistungen.

Wir bieten unseren Patienten Möglichkeiten an, die Behandlung finanziell überschaubar zu halten. Die Kosten für eine komplette Privatbehandung oder auch die Zusatzkosten zur Leistung der gesetzlichen Krankenkassen können je nach der geplanten Behandlungsdauer nach Wunsch auf Raten verteilt werden.

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